Welche Stoffarten zum Nähen von Atemmasken? [NEU]

Welche Stoffarten zum Nähen von Atemmasken? Selbsthilfe ist das Motto der Stunde. Dazu gehört im Moment auch das Nähen von Atemmasken. Doch viele Hobbynäher*innen stellen sich eine Frage: Welche Stoffarten und welche Materialien sollte man für selbstgenähte Atemmasken verwenden?

In diesem Artikel habe ich alle Stoffarten und Materialien übersichtlich aufgelistet, die zum Nähen von Atemmasken geeignet sind. Denk bitte daran: Dein selbstgenähter Atemmaske, auch Behelfs-Mund-Nase-Schutz – kurz BMNS – genannt, kann keine medizinische Schutzmaske ersetzen!

100 % ige Sicherheit vor einer Ansteckung hast Du mit Deiner DIY-Variante nicht. Aber: Du trägst dazu bei, dass Du Dich und auch andere vor Tröpfcheninfektionen schützt. Und das ist richtig klasse!

Ganz wichtig ist, dass Du auf die Sauberkeit Deiner selbstgenähten Atemmasken achtest! Geh lieber auf Nummer sicher und wasche Deine Masken nach dem Nähen. Wasche sie unbedingt, wenn Du sie an andere Menschen weitergeben willst!

Wenn wir uns gegenseitig unterstützen und alle gemeinsam loslegen, dann schaffen wir das.

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Welche Stoffarten zum Nähen von Atemmasken?

Welche Stoffarten zum Nähen von Atemmasken? – Die Übersicht

Folgende Stoffarten eignen sich für die Herstellung von selbstgenähten Atemmasken:

– Baumwollköper

– Flanell

– Musselin Double gauze

– Molton

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Welche Eigenschaften sollten Stoffarten und Materialien zum Nähen von Atemmasken haben?

– Die Stoffe und Materialien sollten bei 60 und 90 Grad waschbar sein.

– Die Stoffe und das Material sollten atemdurchlässig sein.

– Stoffe und Material sollten strapazierfähig sein.

Informationen zu den Eigenschaften der einzelnen Stoffarten und Materialien zum Nähen von Gesichtsmasken

Baumwollköper 

Baumwollköper eignet sich daher sehr gut für Deine selbstgenähte Gesichtsmaske. Er ist fest und eng gewebt und bietet auf jeden Fall einen guten Schutz. Er verträgt große Hitze beim Waschen gut. Der Stoff hat eine sehr feste, strapazierfähige Struktur.

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Flanell

Flanell ist ein flauschiger, weicher Baumwollstoff und sehr leicht. Du kannst ihn problemlos als Futter für Deine Atemmaske benutzen. Auch als Innenseite Deiner Maske ist er super, denn er trägt sich angenehm auf der Haut. Waschen bis 60 Grad ist überhaupt kein Problem.

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Musselin

Musselin (auch Windelstoff genannt) eignet sich prima als Material für selbstgenähte Atemmasken.

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Double Gauze

Doppellagig gewebter (Double Gauze) Musselin ist weich und zart und dennoch sehr strapazierfähig. Windelstoff ist unverwüstlich und Du kannst ihn richtig auskochen.

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Molton

Molton kannst Du auch verwenden. Der Stoff ist weich und leicht angeraut. Allerdings lässt er sich recht schwer vernähen und aktuell wird er, aufgrund der Nachfrage, knapp. Ersetze ihn einfach mit Flanell.

Baumwollbatist oder –popeline

Baumwollbatist oder –popeline kannst Du super als Innenstoff einsetzen. Achte aber darauf, dass Du 100 % Baumwolle kaufst, damit Du Deine selbstgenähte Atemmaske richtig waschen kannst.

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Wo findet man Anleitungen für selbstgenähte Atemmasken und Mundmasken?

Anleitungen für selbstgenähte Atemmasken und Mundmasken, in vielen verschiedenen Ausführungen, sind zahlreich im Netz zu finden. In diesem Video ist alle ganz einfach Schritt für Schritt erklärt:

Behelfs-Nasen-Mundschutz selber nähen. Eine Anleitung.

Wo kann man Stoffe zum Nähen von Atemmasken kaufen?

Stoffe zum Nähen von Atemmasken findest du in einer breiten Auswahl bei uns im Shop. Im Moment sind lokale Stoffgeschäfte geschlossen, doch Du kannst bei uns die geeigneten Stoffarten und Materialien zur Herstellung von Atemmasken kaufen. Schau doch mal direkt im Online-Shop von Näh Daddy vorbei. Wir haben eine große Auswahl an Stoffen und versenden zeitnah.

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Braucht man eine Nähmaschine um eine Gesichtsmaske selber herzustellen?

Nein, Du brauchst keine Nähmaschine, um selbstgenähte Gesichtsmasken herzustellen. Eine Nähmaschine erleichtert Dir die Arbeit jedoch erheblich und Du kannst Dir schnell und unkompliziert einen Gesichtsschutz nähen.

Aus Hygienegründen solltest Du mehrere selbstgenähte Gesichtsmasken verwenden. Mit einer Nähmaschine kannst Du so in kurzer Zeit zahlreiche Masken nähen.

Damit kannst Du Familienangehörigen, Freunden und Bekannten eine große Freude machen. Vielleicht kannst Du als Näherin auch Deine Nachbarn und Arbeitskollegen mit einer Behelfs-Mund-Nasen-Maske versorgen.

Wenn Du per Hand, also mit Nadel und Faden nähst, brauchst Du auf jeden Fall mehr Zeit zur Herstellung der Gesichtsmasken.

Muss man nähen können, um eine selbstgenähte Gesichtsmaske herzustellen?

Na ja, ein bisschen Erfahrung solltest Du schon haben. Im Netz gibt es mittlerweile viele Anleitungen für selbstgenähte Gesichtsmasken. Du solltest aber schon wissen, was eine Falte oder ein Zickzack-Stich ist, damit Du die Nähanweisungen auch umsetzen kannst und Dir nicht die Finger verknotest.

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Waschen der selbstgenähten Gesichtsmaske – Was muss man beachten?

Waschen der selbstgenähten Gesichtsmaske – Was muss man beachten?

Deinen selbstgenähten Gesichtsmaske solltest Du eigentlich immer nach dem Tragen in der Waschmaschine waschen oder in einem Topf auskochen.

Wichtig ist, dass Du Deine selbstgenähte Gesichtsmaske aus einer Stoffart herstellst, welche sehr hohe Temperaturen verträgt und beim Waschen nicht eingeht.

Waschen in der Waschmaschine

In der Waschmaschine reicht schon eine Wäsche bei mindestens 60 Grad. Ich würde Dir aber wenigstens 70 oder 80 Grad empfehlen, dann bist Du auf der sicheren Seite, dass alle Krankheitserreger abgetötet sind.

Auskochen im Topf

Mit dem Auskochen im Topf kannst Du auf jeden Fall Zeit und Wasser sparen. Bei dieser Methode kochst Du Deine selbstgenähte Gesichtsmaske mindestens fünf Minuten in einem heißen Wasserbad aus.

Deine Gesichtsmaske sollte dann aber definitiv aus einem Stoff bestehen, welcher Temperaturen von 90 bis 100 Grad standhält. Bei beiden Varianten musst Du Deine Maske nach dem Trocknen auch bügeln. Es sei denn Du magst ein faltiges Design.

Desinfektion der selbstgenähten Gesichtsmaske im Backofen – Funktioniert das?

Ja, die Desinfektion von selbstgenähten Gesichtsmasken im Backofen soll laut Experten funktionieren. Lege Deine Maske dazu mindestens 45 Minuten bei 70 bis 80 Grad in den Backofen und achte auf Deine Handhygiene.

Mein Tipp zur Desinfektion von selbstgenähten Gesichtsmasken

Auf Nummer sicher gehst Du, wenn Du Deine Masken einfach schnell im Topf auskochst. Hast Du noch zwei oder drei selbstgenähte Gesichtsmaske auf Vorrat, können die Masken nach dem Auskochen an der frischen Luft trocknen.

Wie lange sollte man eine selbstgenähte Gesichtsmaske tragen?

Experten raten, Deine Gesichtsmaske nach einmaligem Tragen oder spätestens nach einem Tag bei hohen Temperaturen zu waschen. Du erhöhst damit vor allem Dein Gefühl, Dich selbst und andere zu schützen. Nähe Dir am besten gleich mehrere Masken, die Du regelmäßig austauschst und wäschst.

Du stimmst mir sicherlich zu, dass Sauberkeit gerade jetzt super wichtig ist. Auf der Außenseite Deiner selbstgenähten Gesichtsmaske sammeln sich Schmutz, Bakterien und Viren aus der Umwelt; innen lagern sich Deine eigenen ab.

Wenn Du die Maske mehrmals ungewaschen oder nicht desinfiziert trägst, kommst Du immer wieder mit den Krankheitserregern in Kontakt. Dann könntest Du auch gleich ohne Maske unterwegs sein.

Also besser mehrere Masken nähen. Diese regelmäßig wechseln und dafür sicherer sein!

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Gesichtsmasken selber machen ist leicht!

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Bei Näh Daddy kannst Du die richtigen Stoffe und Materialien für die Herstellung Deiner Atemmasken/ Gesichtsmasken/ Mundschutz einfach und bequem von Zuhause kaufen. Schau doch jetzt mal bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Dich.

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